Veranstaltungs-Ticker

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Durch das Kalenderjahr 2026 in der Pfarrei Lam

Patrozinium St. Ulrich  (5. Juli 2026)
Zum Patrozinium erklang durch den Kirchenchor und Chorus Spiritualis die „Messe breve“ von Theodore Dubois. An der Orgel spielt Prof. Norbert Düchtel aus Regensburg. Frau Bianca Lederer trug auch solistische Werke bei! 

Kirchenchor und Chorus Spiritualis

Traditionen, Glaube, Gemeinschaft und Feiern

Der Gottesdienst zum Patrozinium des Heiligen Erasmus, Patron des Kicherls, unter der großen Linde am Dorfanger hat alljährlich eine besondere Anziehungskraft.Der Rittsteiger Dreigesang ließ die bekannten Lieder, die von Heimat und Glauben erzählen, erklingen.

Gottesdienst zum Patrozinium des Heiligen Erasmus

Glauben sichtbar gelebt

Fronleichnam in der Pfarrei beginnt traditionell mit dem Kirchenzug. So formierten sich am frühen Donnerstagmorgen Geistlichkeit, Gemeindevertreter und Vereine, angeführt von der Thürnsteiner Blaskapelle, und zogen über den Marktplatz zur Pfarrkirche. Die Fahnenträger der Vereine bezogen links und rechts vorm Hochaltar Position und sorgten mit ihren wertvollen, reich bestickten Fahnen für einen sehr feierlichen Rahmen. Pfarrer Sangl stellte im Gottesdienst fest: „An Fronleichnam bekennen wir uns zu Christus lebendigem Leib.“ Als Anleitung für ein Leben nach Jesu Vorbild zitierte der Geistliche die Seligpreisungen. Nach dem Gottesdienst bildete sich ein langer Prozessionszug durch den Ort.

Zurück auf dem Marktplatz bedankte sich der Geistliche bei allen, die sich an den Vorbereitungen beteiligt haben, die mit viel Herzblut die Altäre geschmückt haben, bei den Kommunionkindern und Ministranten, bei den Männern, die den Himmel getragen haben, bei jenen, die sich musikalisch eingebracht haben und bei allen, die dabei waren.

Kirchenzug mit Thürnsteiner Kapelle
Am ersten Altar
4. Altar am Marktplatz Lam

Im Marienmonat Mai unterwegs in der Heimat

Die Ü 60 Gruppe der Pfarrei aus Lam und Lohberg besuchten am 19. Mai die Wallfahrtskirche Weißenregen. Der Bus war mit 60 Teilnehmern bis auf den letzten Platz gefüllt. Ziel war ein wahres Kleinod im Herzen des Bayerischen Waldes, mit einem wunderbaren Blick auf den Hohenbogen und die Stadt Bad Kötzting.

Die Besichtigung begann mit einem Gang durch den Friedhof bis hin zur großen, beeindruckenden Linde vor der Wallfahrtskirche. Auch die kleine, beinahe unscheinbare Antoniuskapelle wurde kurz erläutert. Bei der Kirchenführung wurde außerdem auf das ausgesägte Brett im Vorraum hingewiesen, das eine Darstellung des Gnadenbildes aus dem späten 18. Jahrhundert zeigt.

Der Referent ging anschließend auf die Entstehungsgeschichte der Wallfahrtskirche Weißenregen ein und nannte dazu einige wichtige Jahreszahlen. Bereits 1593 ließ das Kloster Niederaltaich in Weißenregen eine Kapelle errichten, die schon 1611 von den zusammenwirkenden Gemeinden Weißenregen und Hafenberg durch eine größere ersetzt wurde. In den Jahren 1750 bis 1765 entstand schließlich die heutige Wallfahrtskirche. Diese Zeitangaben wurden mit der Geschichte der Heimatpfarrei Lam verglichen. So wurde zum Beispiel das Bergkircherl auf „Maria Hilf“ im Jahr 1752 in seiner heutigen Form geschaffen.

Im Inneren der eindrucksvollen Wallfahrtskirche wurde zunächst das Gnadenbild aus dem 14. Jahrhundert erklärt. Ursprünglich handelte es sich um eine sitzende, schwangere Madonna. Im Laufe der Zeit wurde daraus eine stehende Madonna mit Kind. Auch dieses Gnadenbild hat also im Verlauf der Jahrhunderte Veränderungen erfahren.

 

Sehr ausführlich waren auch die Erläuterungen zur bekannten Schiffskanzel. Der Referent begann mit dem treffenden Satz „Predigt aus dem Holz“ und erklärte anschaulich die einzelnen kunstvoll geschnitzten Elemente der Kanzel.

Zum Schluss der Kirchenführung wurde noch darauf hingewiesen, dass sich die Wallfahrtskirche am Ostbayerischen Jakobsweg befindet, der zugleich ein uralter Verbindungsweg zwischen Böhmen und Bayern war.

Anschließend wurde eine Maiandacht gefeiert, die von Pfarrer Stefan Sangl an der Orgel begleitet wurde. Passend zum Kirchenjahreskreis wurde die Maiandacht „Maria im Abendmahlssaal“ gebetet . Was wäre ein Ausflug ohne eine gemütliche Einkehr: So ließ man den Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und Brotzeit in Bad Kötzting in geselliger Runde ausklingen.

Weißenregen
Besichtigung der Wallfahrtskirche Weißenregen

Eucharistische Prozession (13.05.2026)

über Ginglmühle, Frahels, Engelshütt und Irlmühle; Abschluss an der Mariensäule

Eucharistische Prozession (13.05:2026)
Dorfkapelle Engelshütt 3. Altar
Mariensäule

Am Sonntag, dem 26. April

feierten 19 Buben und Mädchen aus der Pfarrei Lam ihre erste Heilige Kommunion. Dieser bedeutende Schritt im Glaubensleben wurde von einer gemeinsamen Vorbereitung begleitet, bei der die Kinder zusammen den Tisch des Herrn deckten. Die Feier war ein besonderer Moment für die Gemeinde und die Familien der Kommunionkinder, die diesen Tag gemeinsam begingen.

Anzünden der Kommunionskerze an der Osterkerze
Altar wird von den Kommunionskindern gedeckgt
Gemeinsames Lied zum Abschluss

Samstag, den 18. April
Die ausgeschiedenen Pfarrgemeinderatsmitglieder der bisherigen Pfarrgemeinderäte Lam und Lohberg wurden bei der Eucharistiefeier in der Pfarrkirche Lam mit einem kleinen Präsent und Dankesurkunde verabschiedet. Die Neuen stellten sich vor.

Verabschiedung und Neuvorstellung des Pfarrgemeinderates Lam-Lohberg
Osterkerze
Ostern 2026
Ostern 2026

31.03. 2026  in der Pfarrkirche Lam 

Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze 
Fassung für Streichquartett (Hob. III 50-56) 

Joseph Haydn komponierte „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze" im Jahr 1786 für eine Karfreitagsandacht. 

Vier Stimmen tragen die meditativen Sätze mit großer klanglicher Freiheit und Ausdruckstiefe. 

Jede der sieben Sonaten reflektiert eines der biblisch 

überlieferten letzten Worte. Es klingen an: Trost, Klage, Hoffnung und Erschütterung. Den Abschluss bildet das dramatische Erdbeben, das die Passion abschließt. 

Further Streichquartett 

Arkadius Podwika - Oliver Hien - Anca Moosmüller - Eva Rautenberg 

Violine I                 Violine II         Viola                    Violoncello 


Palmsonntag 2026

Further Streichquartett
Palmsonntag 2026
Palmbuschenweihe an der Marien-Säule
Einzug in die Kirche
Fahne mit dem Symbol eines Olivenzweiges

Die Mitarbeiterinnen des „Eine Welt Ladens“ organisierten am Sonntag, 22. März nach der 10.3o - Messe wieder ein „faires“ Mittagessen im Pfarrsaal. Es gab einen „Afrikanischen Eintopf“ (mit Hühnerfleisch und Gemüse), Kaffee und Kuchen. 

Fastenessen am 22. März 2026 im Pfarrsaal

„Unser Bergkircherl Maria Hilf – Geschichte und Entstehung“

Franz Reuel referierte darüber am Samstag, 14. März nach der Abendmesse im Pfarrheim Lam. 

Vortrag am 14. März 2026 "Unser Bergkircherl Maria-Hilf"

Dienstag, 3.2.2026

Abendlob mit Liedern aus Taizé, anschließend Blasiussegen 

 

Blasius von Sebaste war der Überlieferung zufolge Bischof von Sebaste in Kleinasien und erlitt 316 das Martyrium. Der Heilige zählt zu den vierzehn Nothelfern. Die bekannteste Erzählung über Blasius berichtet, wie er während seiner Gefangenschaft in einem römischen Gefängnis einem jungen Mann, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben rettete. Deshalb erteilt die Kirche den Blasiussegen zum Schutz gegen Halskrankheiten. Darin kommt das gläubige Vertrauen auf die Heilszusage Gottes gerade auch für das leibliche Wohlergehen des erlösungsbedürftigen Menschen zum Ausdruck. Die Spendung des Segens ist seit dem 17. Jahrhundert nachgewiesen.

Blasiussegen
Sternsinger unterwegs von Haus zu Haus
Sternsinger in Lam unterwegs
Sternsinger bei frostigen Temperaturen unterwegs

Sternsingeraktion in Lam

Ihr lieben Leut, macht auf das Tor, die Königsboten stehn davor! Hört unsere Botschaft – bitte sehr. Wir kommen von der Krippe her. 

Auch in diesem Jahr waren in Lam wieder zahlreiche Sternsinger unterwegs. Immer wieder hörten die „Heiligen Drei Könige“ den Satz: „Endlich sind sie da.“ Dieses Willkommen begleitete die Kinder und Jugendlichen, die sich mit viel ehrenamtlichem Engagement unter der Leitung von Eva Pöschl für die Aktion begeistern ließen.

Dank der intensiven Organisation konnten zehn Gruppen gebildet werden, bestehend aus Kindern und Jugendlichen, die tatkräftig unterstützt und begleitet wurden. Die Sternsinger waren trotz eisiger Temperaturen motiviert und zogen gut eingepackt – mit warmer Winterjacke und Schneehose unter den Königsgewändern – gemeinsam mit erwachsenen Begleitpersonen durch die Straßen von Lam.

Ungeachtet der klirrenden Kälte besuchten sie stundenlang viele Haushalte. Mit Weihrauchfass, Kreide, Spendendose, zahlreichen Segensaufklebern und dem großen goldenen Stern im Gepäck gingen sie von Tür zu Tür und brachten Segen in die Häuser.

Die Texte, die sie als Caspar, Melchior und Balthasar vortrugen, konnten frei und sicher gesprochen werden. „Einmal durchlesen und dann merkt man es sich schon“, berichtete eines der Mädchen aus dem Sternsingerteam selbstbewusst.