In folgenden Bildungs- und Erziehungsbereichen werden unsere Kinder gefördert:
Stärkung der Basiskompetenzen
Persönlichkeitsentwicklung, soziales Miteinander, Lernmethodische Fähigkeit
Übergangsbewältigung (Transitionen), Widerstandsfähigkeit (Resilienz)
Werteorientierung und Religiösität
Sprache und Literacy
Informations- und Kommunikationstechnik, Medien
Mathematik, Naturwissenschaft und Technik
Umwelt und Naturbegegnung
Ästhetik, Kunst, Kultur und Musik
Bewegung, Rhythmik, Tanz, Sport und Gesundheit
Unser Kindergarten ist in Trägerschaft der katholischen Kirchenstiftung. Die religiöse Erziehung gilt deshalb als einer der Förderschwerpunkte.
Neben den gezielten Angeboten hat das Freispiel eine große Bedeutung. Die Kinder können sowohl die Interaktionspartner als auch die Spielecke und Art und Dauer der Beschäftigung frei wählen.
Vorschule heißt bei uns in der Einrichtung nicht nur das letzte Jahr vor dem Schuleintritt. Auch die Kleinsten erfahren schon beim Spielen, bei Lernarrangements und besonders im Kreis "Vorschulkenntnisse".
Das Projekt "Zahlenland" und Einheiten zur "Förderung der phonologischen Bewusstheit", sowie Kooperation mit der Grundschule sind Schwerpunkte im letzten Kindergartenjahr.
Als Grund- und Leitsätze für die Kinderkrippe gelten: "BINDUNG vor BILDUNG" und "Bildung durch Bindung".
Die Bindungstheorie nach J. Bowly besagt, dass der Mensch mit zwei Verhaltensweisen ausgestattet ist: Bindung und Exploration. Auf der Entdeckungsreise durch die Welt (Exploration) entdeckt und bildet sich das Kind, erlebt aber auch Enttäuschungen. Dann benötigt das Kind einen "sicheren Hafen", eine Bindungsperson, zu dem das Kind zurück kann. In der Kinderkrippe arbeiten wir nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell, d. h. eine Bindungsperson von zu Hause begleitet das Kind täglich für 2 Stunden in die Krippe. Eine Bezugserzieherin versucht im Spiel eine Bindung zum Kind aufzubauen und im Gespräch mit der Bindungsperson wichtige Informationen über das Kind und seine Gewohnheiten zu erhalten. Erst wenn sich das Kind von der Bezugserzieherin trösten lässt, ist eine ausreichende Basis der Bindung vorhanden und das Kind bleibt ohne Bindungsperson in der Einrichtung.
Das Lernen in der Kinderkrippe bezieht sich v. a. auf das Alltagslernen. Die Kinder werden Schritt für Schritt an Selbständigkeit in den Bereichen Essen, Trinken, An- und Ausziehen, Sauberkeitserziehung, usw. herangeführt. Einen besonders wichtigen Aspekt in der Entwicklung der 0 - 3jährigen stellt die Persönlichkeitsentwicklung dar. "Vom ICH zum DU" lautet das Motto. Einjährige entdecken ihre eigene Persönlichkeit. Wichtig in dieser Zeit sind Körperwahrnehmung und Spiegelerfahrungen. Bei 2 - 3jährigen werden verstärkt die sozialen Kompetenzen gefördert. So entwickelt sich das Spielverhalten vom Spiel nebeneinander zum Spiel miteinander.
Je jünger die Kinder, desto starrer ist der Tagesablauf. Rituale strukturieren den Tag, die Woche und so das Leben der Kinder und geben ihnen Sicherheit. Deshalb beginnen wir jeden Krippentag gemeinsam im Morgenkreis, anschließend machen gemeinsam Brotzeit. Nach der freien Bildungszeit mit Wickeln, usw. beenden wir den Tag gemeinsam mit einem kurzen Abschlusskreis.